DIE GRÜNEN

28. November 2013

Grüne kritisieren Stadtrat Eustacchios Haltung zu wachsendem Autoverkehr

Lisa Rücker: „Nichts zu tun ist keine Option!“

Was Verkehrsstadtrat Eustacchio in der heutigen Kleinen Zeitung zum wachsenden Autoverkehr in der Stadt Graz zum Besten gegeben hat, lässt tief blicken. Eustacchios Kommentare zu zunehmendem Stau und steigender Luftbelastung erschöpfen sich immer wieder in der Aussage, dass es für Maßnahmen kein Geld gebe und Autofreie Tage nicht zielführend seien. „Stadtrat Eustacchio hat sein Amt aufgegeben, bevor er überhaupt damit begonnen hat, über Lösungen nachzudenken“, ist die Grazer Umweltstadträtin Lisa Rücker verärgert. „Und über jene Maßnahmen, die kostengünstig umgesetzt werden könnten, wie Autofreie Tage, ist er nicht einmal bereit zu diskutieren.“

„Die FPÖ hat gemeinsam mit der ÖVP und der SPÖ den Budgetkurs für die kommenden Jahre bestimmt und sich für die Übernahme des Verkehrsressorts entschieden“, so Rücker. „Jetzt über fehlende Mittel zu lamentieren ist verantwortungslos. Eustacchio hat es in der Hand, sich mit seinen RegierungskollegInnen an den Tisch zu setzen und Finanzierungspläne für den weiteren Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, für den Ausbau des Radwegenetzes und die Förderung von Car Sharing zu entwickeln.“ Das ist auch in den vergangenen Jahren trotz des Spardrucks gelungen. Der Verkehrssprecher der Grazer Grünen Karl Dreisiebner fordert Eustacchio darüber hinaus auf, den Kontakt zu den Umlandgemeinden zu suchen um auf Basis des Regionalen Verkehrskonzeptes ÖV-Lösungen für den gesamten Grazer Großraum zu entwickeln. „Auch wenn der eine oder andere GU-Bürgermeister offensichtlich im weiteren Neu- und Ausbau von hochrangigen Straßen die einzige Lösung für die Verkehrsprobleme des Großraums sieht, so erwarten wir vom zuständigen Stadtrat in Graz die treibende Kraft für eine bessere Zukunft ohne Stau- und Luftmisere zu sein.”

„Mit der Übernahme des Verkehrsressorts übernimmt man eine große Verantwortung für die Luftqualität und die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt“, so Rücker und Dreisiebner abschließend. „Nichts zu tun ist keine Option!“

 

Rückfragen bitte an: Mag. Nicole Kuss, Büro Stadträtin Lisa Rücker, Tel.: +43 316 872-2026, Nicole.kuss@stadt.graz.at

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Lisa Rücker

Veröffentlicht am 28. November 2013

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