DIE GRÜNEN

Allgemein

Lisa Rücker
26. August 2011 - Lisa Rücker - ,

Bevor der Blogg verstaubt…

…meld ich mich nach einer Sommerpause zurück und nehme mir vor, wieder regelmäßiger zu bloggen. Themen gibt es ja genug:

Von Baustellen(ärger) über Shared Space über Baumfällungen bis hin zu sogenannten goldenen Radwegen wird  in Graz viel diskutiert und so einiges ins Sommerloch geschrieben. Nicht immer ist alles korrekt, aber das ist ja nicht das Ziel, sondern manchmal geht es wohl mehr um Unterhaltung oder politische Spielchen.
Ich versuche ein paar Klärungen aus meiner Position und fange mit der obigen Aufzählung an:

Baustellen(ärger): Umleitungen und Umleitungsverkehre bei Baustellen sind immer nur ERSATZLösungen. Baustellen sind selten absichtliche Schikane sondern dienen der Situationsverbesserung, die wiederum die Alltagssituation darstellen soll und deshalb auch möglichst gut funktionieren soll und somit wiederum manch umfassende Baustelle erfordert, die wiederum einige Zeit und Raum und Geduld in Anspruch nimmt….etc…

Ich persönlich bin froh, dass es uns in Graz überhaupt möglich ist, in die Verbesserung der städtischen Infrastruktur zu investieren und bewundere dabei aus dem Schatten meines Büros die Männer, die bei dieser Hitze trotzdem schnell und zügig arbeiten!

Shared Space Sonnenfelsplatz: Ich weiß, dass die Bäume, die nun gefällt werden mußten, sehr schmerzen. Auch die Tatsache, dass stattdessen  -mehr - neue Bäume gepflanzt werden, dass die gefällten aufgrund von vormaligen Pflegefehlern und der sich aufwerfenden Wurzeln sowieso ausgetauscht gehörten – hilft da nichts. Das weiß ich zu gut. Jeder Baum ist eine Lunge, und die Straßenräume in Graz sind ja nicht gerade ausgiebig bestückt.

Allerdings gilt seit ich zuständig bin, dass bei jeder Baustelle oder sonstigen Maßnahme im Straßenraum die Möglichkeit neuer zusätzlicher Baumpflanzungen zu prüfen und umzusetzen ist – wo es (wegen des Unterbaus, der Leitungen) möglich ist.  Reitschulgasse, Annenstraße, St.Peter Hauptstraße, Georgigasse, Messegelände…überall werden neue Bäume gepflanzt, wenn auch bei so manchen Baustellen andere daran glauben mussten und am Ende keine riesigen Mengen neuer Bäume herauskommen. Das hat auch mit dem starken Bedürfnis nach dem Erhalt von möglichst vielen Parkplätzen zu tun. Gesunde Bäume werden mit viel Aufwand (siehe der Baum beim Bahnhof) erhalten, so es technisch möglich ist.

Zu den Goldenen Radwegen, wie sie ein Redakteur in der Krone tituliert: Anlass für die Unterstellung, dass die Radwege, die wir nun umsetzen, extra und besonders teuer gestaltet werden, war der Lückenschluss beim LKH, den wir nun eröffnen konnten. Ja teuer, aber nicht aus Gold! In diesem Fall entstehen hier die Kosten aufgrund von viel Stahlbeton zur Abstüzung des Hanges und aufgrund von Denkmalschutzrechtlichen Auflagen, die eingehalten werden mußten. In anderen Fällen sind es knifflige (und deshalb bisher auch jahrelang nicht gelöste) Grundstückseinlösen an schwierigen Stellen z.B.

Unsere Radwege kosten per m2 nicht mehr als woanders oder zuvor. Jedoch befinden wir uns in der Umsetzung von vielen wichtigen und leider technisch schwierigen Lückenschlüssen. Der nächste “goldene Radweg” entsteht übrigens gerade als Verlängerung des Murradweges Richtung Norden, wo wir endlich am OBI vorbei bis nach Weinzödl ausbauen können. Dort ist es notwendig – diesmal aus Naturschutzrechtlichen Gründen – den Radweg an eine Halle dranzuhängen, weil wir die Böschung nicht berühren dürfen. Auch das kostet aust statischen Gründen mehr.

Doch es gibt auch andere sehr günstige Lösungen, die wir innerhalb von Bebauungen gemeinsam mit anderen Partnern versuchen umzusetzen, so nicht aus populistischen Gründen solche Beschlüsse verzögert werden, wie heute im Stadtsenat oder auch im Zuge der Hochwasserausbaumaßnahmen ist es uns gelungen so manche Radweglösungen zu integrieren und damit günstiger umzusetzen. Das sind dann die Radwege aus Bronze. ;-)

Ich stehe hinter jedem einzelnen Projekt und bin froh, dass wir nun einige sehr wichtige Lückenschlüsse endlich fertigstellen können. Jede/r RadlerIn mehr, die auf das Auto verzichtet, bringt der Stadt ökologisch aber auch ökonomisch einen großen Mehrwert. Und das nachhaltig. Insoferne sehe ich diese Infrastrukturinvestitionen als die nachhaltigsten!

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Christina Jahn
12. August 2011 - Christina Jahn -

Danke Peter! Herzlich willkommen Karl!

Sicherlich haben einige von Ihnen/Euch schon mitbekommen, dass es im Grünen Gemeinderatsklub zu einem Wechsel kommt: Peter Hagenauer beendet aus sehr persönlichen Gründen (seine Partnerin ist schwer erkrankt) seine Tätigkeit als Grüner Gemeinderat in Graz. 

Peter hat uns im Klub nicht nur mit seinem enormen Sachwissen in nahezu allen Politikfeldern, besonders aber in den Bereichen Kontrolle, Verkehr und Raum/Stadtplanung enorm unterstützt und mit seinen Visionen und Ideen die politische Konkurrenz oft ordentlich zum Grübeln angeregt. Er ist überdies hinaus auch bekannt für seine exzellenten Redebeiträge- so zählt er immer noch zu den Rekordhaltern punkto Redezeit im steirischen Landtag und auch im Grazer Rathaus war klar: wenn Peter ans RednerInnenpult kommt, wird es still im Sitzungssaal, denn was er sagt, hat Gewicht. Danke Peter! Und: schade, dass das damals mit der STURM GRAZ- Präsidentschaft nix geworden ist ;-)

Und die Nachfolge im Klub? Die wird Karl Dreisiebner übernehmen. Für jene, die Karl noch nicht kennen: er ist längjähriger Bezirksrat im Lend, Mitglied im Stadtparteivorstand und sehr aktiv in der Grünen Wirtschaft. Karl hat immer ein offenes Ohr für inhaltliche Anliegen (selbst nach 22 Uhr in der Scherbe darf man ihn noch zu Neuigkeiten aus dem Lend befragen ;-) ) und man merkt gleich: politisch aktiv sein ist ihm ein echtes Anliegen. Egal, ob es um Stadtplanung (diverse Bauprojekte etc.), Verkehr, oder aber auch um andere, gesellschaftspolitische Fragen geht: das Netzwerken ist seine absolute Stärke. Herzlich willkommen im Team, Karl!


Heinz Baumann
8. August 2011 - Heinz Baumann - , ,

Werner Kogler: “Das grüne Meisterstück”

. . . heute im Sommergespräch des ORF wird Werner Kogler Rede und Antwort stehen und uns allen erklären was er und wir meinen, wenn wir von der “Grünen Steiermark” reden. Ausblicke, Visionen und Hoffnung auf ein modernes, friedvolles, wirtschaftlich erfolgreiches und ökologisch verträgliches Land.


Heinz Baumann
5. August 2011 - Heinz Baumann -

uwe scheuch dich

. . . wohl ein Hort der (Klein-)Kriminelle diese FPKÖ. Neben Verhetzungsdelikten, Körperveletzungen und Falschaussagen vor Gericht jetzt die Korruptionsliga. Österreich freu dich auf diese Politiker_innen der FPÖ oder besser uwe schleich dich und nimm deine Bande (Winter, Kurzmann und Co) gleich mit.


Lisa Rücker
26. Juli 2011 - Lisa Rücker -

Shared Space und die Bäume….

Am Sonnenfelsplatz haben wir mit der Baustelle begonnen und nun gibt es Aufregung – vor allem rund um die Bäume, die gefällt werden.

Da wir im Rahmen des Ausbaus zu einem shared space-Platz auch verbesserte Haltestellen für den Öffentlichen Verkehr planen, ist leider die Entfernung von 6 Bäumen nach der Baumschutzverordnung und einem kleineren Baum notwendig. Die starken Wurzelerhebungen machen es leider nicht möglich die Bäume zu erhalten und über den Wurzelbereich „drüber“ zu bauen.

Dieser Umstand ist auch für uns schmerzhaft, jedoch haben wir dafür Sorge getragen, dass insgesamt 8 Bäume nachgepflanzt werden.

Konkret werden 6 Rosskastanien in der Schubertstraße neu gepflanzt, 1 schöne große Eiche vor der Uni – Mensa und ein Amberbaum im Bereich Zinzendorfgasse/Halbhärtgasse.

Es ist natürlich klar, dass uns der ökologische Ausgleich bei unseren Projekten sehr wichtig ist und wir immer sehr behutsam abwägen, was der unmittelbaren Umgebung und den betroffenen Menschen zumutbar ist. Das haben wir auch hier gemacht.

Gleichzeitig gehen wir mit der ersten Umsetzung von Shared-Space in Graz einen neuen Schritt, der vielfältig diskutiert wird. Die Befürchtungen vor zukünftigen Überforderungen durch diese Platzgestaltung wiegen die Ungeduld auf, mit der schon viele GrazerInnen auf die Umsetzung warten. Nun ist es so weit und Ende September können wir alle miteinander die ersten Erfahrungen MITEINANDER sammeln. (Die neuen Bäume werden übrigens nicht mehr ganz klein sein, damit sie möglichst bald ihren wichtigen Beitrag zum Platz und zur Luft leisten können….)

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Andrea Pavlovec-Meixner
13. Juli 2011 - Andrea Pavlovec-Meixner - , ,

…weil ich Flüsse liebe!

Im Online-Forum der Kleinen Zeitung war zum gestrigen Start der Unterschriftensammlung zur Volksbefragung folgendes zu lesen: “wenn man sich auf der homepage des vereins die aussendungen durchliest, erkennt man einmal, dass es denen eh nur um wechseln von politischem kleingeld geht. “nagl ist böse”, “die spö ist böse”, “die blauen sind ganz ganz böse”. da wundert einen auch nicht, dass die eigentliche drahtzieherin die grüne abgeordnete pavlovec-meixner ist. also liebe leute, es ist wie immer: eine partei will der anderen eins auswischen, um mehr geht es hier nicht.

Ich habe natürlich einen Verdacht, wer bienemaja ist und könnte mir auch vorstellen, dass sie im Auftrag unseres Bürgermeisters schreibt, weil: Das Denken ist dasselbe.

Warum muss alles parteipolitisches Kalkül sein?

Warum kann sich niemand vorstellen, dass es viele Grazerinnen und Grazer gibt, die die frei fließende Mur wie sie derzeit durch Graz rauscht, einfach lieben?

Warum sollen sich die Menschen nicht für den Erhalt der Bäume, des grünen Bandes entlang unserer Mur engagieren?

Warum sollen denkende BürgerInnen nicht aufzeigen, dass unsere derzeitige Energiepolitik, sofern es diese im Land Steiermark überhaupt gibt, in eine Sackgasse führt?

Die Welle in Graz

So einfach ist das.

Und ich bin froh, dass es so viele sind, die mit mir gemeinsam für den Erhalt der frei fließenden Mur kämpfen!


Lisa Rücker
13. Juli 2011 - Lisa Rücker -

gute Nachrichten…bei aller Hitze!

Es ist echt heiss und so richtig Sommer – am schönsten wär er natürlich an einem klaren – ruhigen – Gebirgssee, zumindest mir persönlich wäre das sehr angenehm. Die Stadt ist bei der Hitze schon etwas mühsamer, insbesondere wenn so viel gebaut wird wie derzeit… für die AnrainerInnen sicher eine enorme Belastung. Deshalb versuchen wir, die Baustellen so zügig wie möglich abzuwickeln, damit bis Ende der Schulferien wieder alles einigermaßen funktioniert. Dass wir in diesen Zeiten Fernwärme ausbauen, wie nie zuvor macht die Sache nicht einfacher sondern tut ihr übriges. So wichtig und nachhaltig die Infrastrukturmaßnahmen sind, die wir umsetzen. Lustig ist anders. :cry: weiterlesen


Lisa Rücker
11. Juli 2011 - Lisa Rücker -

So blöd nach der Matura?

Haben wir unsere Kinder mit mehr oder weniger viel Aufwand bis zur Matura begleitet/getrieben/kommen lassen, damit sie dann als vollkommene IdiotInnen aussteigen?

Als Mutter einer Tochter, die nächstes Jahr maturieren will/soll/wird/kann,  steigt mir echt die Grausbirne hoch, wenn ich Seiten wie www.turnon.at o.ä. vor mir habe….
Ich bin nicht von gestern und ich weiß, dass junge Menschen gerne feiern und dabei auch Alkohol trinken – haben wir ja auch getan

Ist aber eine Maturareise heute gar nichts mehr außer SAUFEN, SAUFEN, SAUFEN????

Und dafür die ganze Mühe 12 oder mehr Jahre lang, die ihr euch in der Schule angetan habt, Kinder wie Eltern? Damit MaturantInnen am Ende dastehen, als wären sie vollkommen verblödet? Also da werde ich fast nostalgisch und erinnere mich mit wohligem Gruseln an die Diskussionen über unsere Maturareise, und daran, dass wir uns damals gar nicht einigen konnten und ein Teil nach Griechenland und der andere Teil nach Italien fuhr, natürlich waren auch wir am Abend gerne unterwegs und dabei blieben unsere Kehlen auch nicht immer trocken.  Aber nur saufen – egal wo?

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