DIE GRÜNEN

Grüne Andersrum

Gruene Andersrum LogoCSD-Tram in Graz! Infos dazu hier.

Grüne Andersrum in der Steiermark ist eine Gruppe von grünen und grün-nahen AktivistInnen, die rund um die Themenbereiche LesBischwul-Transgender/Intersexualität innerhalb und außerhalb der grünen Organisationen

  • Bildungsarbeit zu LBGT-Themen machen,
  • Diskussions- und Info-Veranstaltungen organisieren,
  • Filmabende veranstalten, Liste der bisher gezeigten Filme
  • Vernetzung mit anderen LBGT-Gruppen betreiben,
  • Gemeinsamen öffentlichen Aktivismus wie etwa den Christopher Street Day organisatorisch mitunterstützen oder – wie bei den Protesten anlässlich der Nicht-Öffnung des Grazer Trauungssaals für eingetragene PartnerInnen – organisieren,
  • und natürlich auch politische Forderungen konkretisieren und an die grünen MandatarInnen in Bezirk, Stadt, Land und Bund herantragen.

postkarte Grüne Andersrum

Grüne Andersrum Steiermark gibt es bereits seit 2001 als Arbeits-, Diskussions- und seit einiger Zeit auch Stammtischgruppe: einmal pro Monat und für alle Interessierten offen! In fast allen österreichischen Bundesländern existiert mittlerweile eine Andersrum-Gruppe: die Wiener Grünen Andersrum zum Beispiel feiern 2012 bereits ihr 15-jähriges Bestehen.

Grüne LBGT-Ziele sind: Gesellschaftliche Bedingungen sollen verändert, Diskriminierungen bekämpft, Maßnahmen zur Bewusstseinsarbeit verstärkt und Rollen-Klischees abgebaut werden. Die Grünen als Partei versuchen daher – zusätzlich zu den Veranstaltungsaktivitäten der Grünen Andersrum – in Parlamenten (EU-Ebene, Nationalrat, Landtagen, Gemeinderäten) gesetzliche Veränderungen herbeizuführen, speziell in den Bereichen Antidiskriminierung, Ehe- und Familienrecht und Gleichstellung.

Einige AktivistInnen haben auch in der Steiermark politische Funktionen inne wie z.B.:

  • in Graz die Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, Gemeinderätin Daniela Grabe, Bezirksrat Gerald Kuhn oder Bezirksrätin Christine Hirtl,
  • in anderen Bundesländern etwa auf Landtagsebene Gebi Mair (Tirol), Jennifer Kickert (Wien),
  • etliche KollegInnen auf Bezirksebene in Wien,
  • den Bundesrat Marco Schreuder und
  • die EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek.

Lasst uns sichtbar, laut und queer sein…


Ehe / Eingetragene PartnerInnenschaft / Verbindung

In sehr vielen Ländern in Europa (Belgien, Island, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden) aber auch in Kanada, einigen Bundesstaaten der USA (Connecticut, District of Columbia, Iowa, New Hampshire, New York, Massachusetts, Vermont) oder Südafrika können bereits heute homosexuelle Frauen und Männer Ehen eingehen. Einige von ihnen (die Niederlande, Schweden, Spanien) haben das Adoptionsrecht schwulen und lesbischen Paaren ermöglicht.

Die Ehe entspringt als Überbleibsel der Wertvorstellungen des 19. Jahrhunderts dem Patriarchat. Die gesellschaftlichen Entwicklungen haben die traditionelle Ehe teilweise längst überholt. Eine Alternative zur Ehe ist für heterosexuelle Lebensgemeinschaften zu überlegen. Für Homosexuelle muss aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes die Ehe ermöglicht werden.

Grüne Andersrum Aktion Trauungssaal

Grüne Andersrum bzw. die Grünen wollen die gleiche Wahlfreiheit für alle – für transgender, hetero-, bi- und homosexuelle Paare:

Das Adoptionsrecht für Homosexuelle muss eingeführt werden. Es geht um eine moderne und zeitgemäße Rechtsform für alle, die die gegenseitige Verantwortung stärkt aber die Lebensrealität nicht ausblendet:

  • Rechtliche Aufwertung der Lebensgemeinschaft ohne formelle Registrierung
  • Eingetragene PartnerInnenschaften mit weitestgehend gleichen Rechten und Pflichten, die es in der Ehe gibt.
  • Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Völlige Gleichstellung bedeutet, auch klassisch heiraten zu können. Das Eherecht in seiner derzeitigen Form ist nicht unbedingt das erstrebenswerteste Modell. Es gehört modernisiert, wovon alle Ehepaare etwas haben.